Elias Holzknecht

Elias Holzknecht (93) lebt zwischen Hannover und Längenfeld. Er arbeitet als freier Fotograf und studiert Fotojournalismus und Dokumentarfotografie in Hannover. Seine Bilder wurden in Hannover, Perpignan, Schwerin, Monschau und Berlin ausgestellt. Er hat an Workshops mit den Agenturen Magnum und Noor teilgenommen.

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Al-Watani

هانوفر ... قرأت هذا الاسم على اليافطات الزرقاء في محطة القطارات الرئيسية يوم وصولي إلى هنا، عندها كانت رأسي مُفعمة بالخيالات والأحلام حول الحياة هنا وكيف تبدو، وبدايةً من اليوم كانت هذه الكلمة المكتوبة بخطٍ أبيض على خلفيةٍ زرقاء مُرادفًا لكل ذلك: هانوفر

الله أكبر الله أكبر الله أكبر الله أكبر أسمع صوت الأذان يصدح من مكبرات الصوت من حولي، فأغمض عيني وأجلس مُطرقًا رأسي على الأرض المفروشة بالسجاد الوثير، وأحلم ببيروت أو كابول أو إسطنبول، أحلم بهذه الأماكن البعيدة التي تتبادر إلى ذهن المرء عندما يسمع أذان الجمعة بنغمة أجنبية.

هل هذا هو الوطن؟ ثم أفكر: إن هانوفر هي مُجرد تصور، مثل برلين أو إسطنبول، ألمانيا أو تركيا، تصور في الرأس يتخذ شكل قطعة أرض مُحاطة بحدود مُتوهمة، ثم ندعو ذلك وطنًا، لأن الآخرين يفعلون ذلك ومن سبقونا أيضًا، ونتناسى أننا نحن من نصنع هذه الحدود ونواصل

Hannover, lese ich auf den blauen Schildern am Hauptbahnhof an dem Tag als ich hier ankomme – mit einem Kopf voll Vorstellungen und Träumen, wie das Leben hier wohl sein wird und ab heute einem Wort dafür, weiß auf blau: Hannover.

Allāhu akbar Allāhu akbar Allāhu akbar Allāhu akbar dröhnt es aus den Lautsprechern ringsum und ich schließe die Augen. Mit gesenktem Kopf sitze ich auf weichem Teppichboden und träume von Beirut, Kabul oder Istanbul, von jenen fernen Orten eben, an die es einen hinkatapultiert, wenn der Adhan mit fremdem Klang zum Freitagsgebet ruft.

Ist es das, Heimat? Hannover, denke ich mir, das ist eine Vorstellung, genauso wie Berlin, oder Instabul, Deutschland, oder die Türkei. Eine Vorstellung im Kopf, projiziert auf ein Stück Land, umgeben von imaginären Grenzen. Und dann nennen wir es Heimat, weil es die anderen auch tun, und jene vor uns schon taten. Dabei bemerken wir gar nicht, dass es wir sind, die die Grenzen ziehen und ziehen sie weiter, jeden Tag.